Hilfe bei sexueller Gewalt

Beratungstelefon: 0981 / 988 48 Telefon: 0981 / 988 48 Mo + Do 9:00 - 11:00 Uhr, Mi 17:00 - 18:00 Uhr Kontakt per Mail: rauhreif@ansbach.org

Mitgliederversammlung 2018

Am 12.3.2018 um 18 Uhr fand in unseren Räumlichkeiten die Mitgliederversammlung statt. Turnusgemäß wurde der Vorstand neu gewählt. Dabei musste die bisherige Vorsitzende Carolein Weiß leider aus beruflichen und privaten Gründen ihr Amt zur Verfügung stellen.
Wir bedanken uns bei Carolein für die geleistete Arbeit der letzten zwei Jahre und bedauern ihr Ausscheiden sehr.
Zur ihrer Nachfolgerin wurde Frau Gerda Blümlein als 1.Vorsitzende des Vereins gewählt.
Einen ausführlichen Bericht über diese Mitgliederversammlung kann man in der FLZ vom 14.3.2018 einsehen. Der aktuelle Gesamtvorstand ist auch unter der Rubrik "Verein" (bei "Personen") auf dieser Seite zu finden.

Großzügige Spende vom Adventsmarkt in Bernhardswinden

Die evangelische Kirchengemeinde Meinhardswinden hat als Veranstalter des Bernhardswindener Adventsmarkts 2017 den Erlös an unseren Verein gespendet. Wir freuen uns sehr über den unerwartet hohen Spendenbetrag von 2.260€! Ein ausführlicher Bericht dazu erschien auch im Lokalteil der FLZ vom Freitag, dem 16.3.2018.
Auf dem Foto von der Übergabe des Schecks sieht man von links: Christine Schwab (Mitarbeiterin von Rauhreif), Paul Sichermann (Kirchenvorstand), Andrea Rodhumer-Hauff (stellvertrende Vorsitzende von Rauhreif), Hans Sichermann (Kirchenvorstand) sowie den Pfarrer der Christuskirche, Norbert Küfeldt.

Jahresbericht 2017

Unser aktueller Jahresbericht ist fertig und steht zum Download zur Verfügung. Sie finden diesen unter der Rubrik "VEREIN - RAUHREIF e.V.". Auch alle weiteren Jahresberichte der vergangenen Jahre sind dort abholbereit.

Bericht und Impressionen von unserer Einweihungsfeier

Am 20.3.2017 fand unsere Eröffnungsfeier statt. Die Vorsitzende Frau Carolein Weiß, referierte in den neuen Räumen in Ansbach, Platenstr. 28, Eingang Uzstr. vor den geladenen Gästen über die Aufgaben von RAUHREIF. Frau Carolein Weiß, informierte ausführlich über Beratung und Unterstützung von Opfern des sexuellen Missbrauchs.

An der Spitze der Gästeschar hielt unser mittelfränkischer Regierungspräsident, Dr. Thomas Bauer eine Ansprache, in der er betonte, dass die Aufgaben von Rauhreif heute unverzichtbar sind. Er wies weiter darauf hin, dass es in Deutschland eine enorme Dimension von sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen gibt, worüber leider zu wenig in der Gesellschaft gesprochen wird! Auch deshalb sei die Arbeit von RAUHREIF in der Region so wertvoll.
In den neuen Räumen, die größer und heller sind als im bisherigen Domizil, finden Opfer und Angehörige die Möglichkeit, sich in einem geschützten Bereich zu öffnen und anzuvertrauen. Dr. Bauer drückte dabei auch seine große Bewunderung für die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter aus. Deren Engagement, Motivation und Sensibilität sieien die wertvollsten Voraussetzungen, damit Menschen, die tiefste Demütigung erfahren haben, geholfen werden kann.
Dank und Anerkennung überbrachten vor den zahlreichen Vertretern des öffentlichen Lebens auch Kurt Unger als stellvertretender Ansbacher Landrat und Dr. Christian Schoen als Vertreter der Stadt Ansbach!
Für einen beschwingten musikalischen Rahmen sorgten Lisanne Querbach und Lena Uebelhör. Die Schülerinnen des Gymnasium Carolinum bekamen für Ihre Violinen-Beiträge viel Beifall!

In ihrer Ausgabe vom 22.3.1971 würdigte auch die FLZ das Ereignis. 
Durch anklicken können Sie die folgenden fotografischen Impressionen in voller Größe sehen.

 
Dr. Bauer mit Carolein WeißEhren- und Hauptamtliche Mitarbeiter von Rauhreif

In eigener Sache: Wir sind umgezogen

Es ist geschafft, wir sind umgezogen und seit dem 9.1.2017 wieder arbeitsfähig!
Am 20.3.2017 um 15:00 Uhr findet die Einweihungsfeier für geladene Gäste mit offiziellen Vertretern von Regierung, Stadt und Landkreis statt.

Hier unsere neue Anschrift, unter der Sie uns jetzt finden können:

Platenstraße 28, 91522 Ansbach (über der MEDICON-Apotheke Löwen)
Unser Eingang befindet sich direkt links neben der Apotheke
Einige Eindrücke von unseren neuen Räumlichkeiten:
Der Eingang zum TreppenhausDas neue BüroUnsere Der große VersammlungsraumDas Beratungszimmer

Begegnung mit Gästen aus Papua Neuguinea

Am Montag, den 20.6.2016 erhielten wir in unseren Räumen einen Besuch einer Delegation aus Kerowagi in Papua-Neuguinea (gehört zum australischen Kontinent im Pazifik). Begleitet wurde diese Delegation von Vertretern der Kirchengemeinde Bürglein, die seit einiger Zeit eine Partnerschaft mit Kerowagi betreibt. Rauhreif wurde vertreten durch ihre Vorsitzende und deren Stellvertreterin sowie der hauptamtlichen Mitarbeiterin.
Unsere Gäste wollten sich über die Arbeit von Rauhreif informieren.
Carolein Weiß, Andrea Rodumer-Hauff mit der Frauenbeauftragten Dapene Peter KambFrau Dapene Peter Kamb
Die Delegation (siehe Bildergalerie) bestand aus der Frauenbeauftragten Dapene Peter Kamb, dem Dekan Geoffrey Kaman Koane, dem Gesundheitsaufseher Peter Max, der Frauenärztin Lyna Gene und Pfarrer Steven Minga.

Carolein Weiß stellte für Rauhreif fest:
Es war ein sehr eindrucksvoller und interessanter Vormittag auch für uns. Wir haben doch viele Gemeinsamkeiten in unserer Arbeit festgestellt, aber auch einen entscheidenden Unterschied: Dort gibt es auf das Verbrechen sexueller Missbrauch an Kindern noch die Todesstrafe, die dann nach Urteilsverkündung teilweise durch Korruption innerhalb der Familienclans wieder umgangen wird.

Die Frauenärztin Lyna Gene sprach von vielen Parallelen in Deutschland und Papua Neuguinea. Vor 2005 durfte in ihrem Land öffentlich nicht über sexuelle Gewalt gesprochen werden. Frauen müssen noch lernen, dass ihr Körper zu ihnen gehört. „Unsere Kinder sollen nicht mehr die Gewalt erleben wie wir. Erwachsene sollen nicht unbedacht handeln."
Lyna Gene sieht deutlich, dass das Thema sexuelle Gewalt nicht nur die einzelnen betroffenen Frauen, sondern die ganze Gesellschaft angeht. Als einzelne, die für die Rechte von Frauen und Kindern eintritt, erreicht man nicht viel. Darum werden Netzwerke aufgebaut und öffentliche Kampagnen durchgeführt, um einen Bewusstseinswandel herbeizuführen.

Einzelne Beispiele von Gewalt nannte Lyna Gene in ihrem Vortrag in Bürglein:
  • Die Polygamie reicher Männer führt zu Streit zwischen den Frauen und Schlägen des Mannes. Kinder leiden darunter.
  • Drogenprobleme führen zu Gewalt in Familien
  • Stirbt ein Mann, wird die Frau mit den Kindern vertrieben.
  • Heiratet eine jüngere Witwe wieder, macht sich der neue Mann an die Töchter ran.
  • Manche Männer sind geldversessen und schicken ihre minderjährigen Töchter statt in die Schule lieber auf den Strich.
  • Väter schlagen ihre Kinder oft so, dass sie bleibende Schäden haben.

In Kerowagi im Hochland von Papua Neuguinea arbeitet Lyna Gene an einem staatlichen Krankenhaus.