Hilfe bei sexualisierter Gewalt

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Satzung

Neufassung 2018
 
§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
Der Verein führt den Namen Rauhreif e. V. – Hilfe bei sexualisierter Gewalt
Der Verein hat seinen Sitz in 91522 Ansbach, Platenstraße 28.
Der Verein ist beim Amtsgericht Ansbach in das Vereinsregister eingetragen unter der Nummer VR 659.
Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. 
 
 
§ 2 Vereinszweck
 Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, für das Recht auf körperliche und seelische Unversehrtheit von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Stadt und Landkreis Ansbach einzutreten. Er setzt sich für die Entwicklung ihrer sexuellen Selbstbestimmung
ein und wendet sich gegen sexualisierte Gewalt. Der Verein hat das Ziel, Initiativen zu ergreifen und Maßnahmen durchzuführen, die der Prävention von sexualisierter Gewalt dienen. Insbesondere soll die psychische und soziale Situation von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die sexualisierte Gewalt erleben oder erlebt haben, verbessert werden. Der Verein unterhält eine Beratungsstelle mit Notruf, deren Aufgabe die therapeutische Beratung von Betroffenen, die Unterstützung und Information von Angehörigen und Fachkräften sowie die Sensibilisierung der Öffentlichkeit ist. Der Verein unterstützt
Initiativen zur Selbsthilfe betroffener Menschen.

  
§ 3 Gemeinnützigkeit
 Der Verein ist weder konfessionell noch parteilich gebunden.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der
Abgabenordnung.
Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Ziele verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Bei Sonderleistungen eines Vereinsmitgliedes kann nach entsprechendem Vorstandsbeschluss eine Zuwendung in angemessener Höhe erfolgen. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens. 
 
 
§ 4 Mitglieder
 Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden. Der Aufnahmeantrag erfolgt schriftlich. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Eine Ablehnung bedarf keiner Begründung. Minderjährige bedürfen der Zustimmung einer/eines Erziehungsberechtigten. 
Die Mitgliedschaft endet:
  • mit dem Tod bzw. bei juristischen Personen mit deren Auflösung
  • durch Austritt
  • durch Ausschluss aus dem Verein 
Austritt
Der Austritt kann nur zum Ende eines Kalenderjahres erfolgen und muss drei Monate zuvor schriftlich dem Vorstand mitgeteilt werden.
 
AusschlussEin Mitglied kann, wenn es gegen Vereinsinteressen (z.B. Nichtzahlung des Mitgliedsbeitrags trotz Mahnung) verstoßen hat, durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Bereits geleistete Mitgliedsbeiträge werden nicht rückerstattet. Vor Beschlussfassung zum Ausschluss eines Mitglieds ist dem betroffenen Mitglied unter Setzung einer Frist von vier Wochen ab Zustellung der Beschlussfassung zum Ausschluss Gelegenheit zu geben, sich persönlich oder schriftlich gegenüber der Vorstandschaft zu rechtfertigen. Gegen den Ausschließungsbeschluss der Vorstandschaft steht dem Mitglied das Recht der Berufung in der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung zu. Die Berufung hat aufschiebende Wirkung. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig.
 
VerschwiegenheitMitglieder und Mitarbeiter­­_innen des Vereins Rauhreif verpflichten sich, Informationen, die sich auf die Arbeit des Vereins beziehen, vertraulich und anonym zu behandeln und nicht ohne ausdrückliche Genehmigung des Vorstandes an Dritte weiter zu geben.
 
 
§ 5 Mitgliedsbeiträge
Die Mitglieder entrichten einen jährlichen Mitgliedsbeitrag. Die Höhe des Beitrags bestimmt die Mitgliederversammlung.
 
 
§ 6 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind
  • der Vorstand
  • die Mitgliederversammlung 
 
§ 7 Vorstand
Soweit Entscheidungen nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind, obliegt die Geschäftsführung des Vereins dem Vorstand.
Der Vorstand besteht gemäß § 26 BGB aus dem/der Vorsitzenden, dem/der stellvertretenden Vorsitzenden, dem/der Schriftführer_in, dem/der Schatzmeister_in und zwei bis vier Beisitzern.Einzelvertretungsberechtigt, gerichtlich wie außergerichtlich, sind der/die erste Vorsitzende oder der/die zweite Vorsitzende. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf zwei Jahre gewählt. Die einzelnen Vorstandsmitglieder können wiedergewählt werden. Sie bleiben nach Ablauf der Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt.
Zu seinen Sitzungen wird der Vorstand durch seine_n erste_n Vorsitzende_n eingeladen. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit.
Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, in der die Grundsätze der Arbeit festgelegt werden. 
 
§ 8 Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist oberstes Organ des Vereins.
Die Angelegenheiten des Vereins werden, soweit sie nicht vom Vorstand zu besorgen sind, durch Beschlussfassung in einer Mitgliederversammlung geordnet.
Die Mitgliederversammlung ist für folgende Aufgaben zuständig:b) Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder
c) Festsetzung der Höhe des Jahresbeitrages
d) Wahl der Kassenprüfer
e) Beschlussfassung über die Satzung
f) Beschlussfassung über die Geschäftsordnung für den Vorstand
g) Beschlussfassung über die Berufung eines durch den Vorstandausgeschlossenen Mitglieds
h) Beschlussfassung über die
Die ordentliche Mitgliederversammlung wird von der/dem ersten Vorsitzenden, bei seiner/ihrer Verhinderung von der/dem stellvertretenden Vorsitzenden, jährlich mindestens einmal einberufen.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden einberufen, wenn dies von der Mehrheit der Vorstandsmitglieder gewünscht wird oder wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder sie unter Angabe der Gründe beim Vorstand beantragen.
Die Einladung zu einer Mitgliederversammlung ergeht schriftlich, auch online, durch die/den ersten Vorsitzenden, bei ihrer/seiner Verhinderung von dem/der stellvertretenden Vorsitzenden mit einer Frist von zwei Wochen unter Bekanntgabe der Tagesordnung.

Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Neufassungen der Satzung und Satzungsänderungen bedürfen einer Zwei-Drittel-Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Auflösung ist eine Mehrheit von Drei-Vierteln der abgegebenen Stimmen erforderlich.
Über die Beschlüsse ist eine von der/dem ersten Vorsitzenden und der/dem Schriftführer_in unterzeichnete Niederschrift aufzunehmen.
Anträge von Mitgliedern sind dem Vorstand mindestens drei Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich einzureichen.
Die Mitgliederversammlung ist immer beschlussfähig, wenn dazu ordentlich eingeladen wurde und die Satzung nichts anderes bestimmt. 

Die Auflösung des Vereins kann nur durch einen abgegebenen Stimmen erfolgen.
 
Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen dem Paritätischen Wohlfahrtsverband oder einer seiner Mitgliederorganisationen zu. Es ist unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige/mildtätige Zwecke zu verwenden.
 

§ 10 Inkrafttreten
 
Diese Satzung tritt mit Beschluss der Mitgliederversammlung am 12.3.2018 in Kraft.
Die Satzung vom 30.09.1993 in der Fassung vom 1.2.1996, 16.1.1997,
14.3.2001 und 10.4.2014 tritt hiermit außer Kraft.
 
 
 
Ansbach, 12.03.2018
 

 
Gerda Blümlein 1. Vorstand                                                                           
Andrea Rodumer-Hauff 2. Vorstand